Protokoll der Hauptversammlung am 05. März 2011
Protokoll
der Jahreshauptversammlung am 5. März 2011in Hünfelden-Kirberg im Schützenhaus der Schützengesellschaft Kirberg
Beginn der Sitzung: 14.40 Uhr
Ende der Sitzung: 17.15 Uhr.
TOP 1
Eröffnung der Versammlung und Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung sowie Feststellung der Beschlussfähigkeit.
Die Versammlung wurde um 14.40 Uhr eröffnet. Der Vorsitzende Martin Löber stellte fest, dass die Versammlung satzungsgemäß einberufen wurde und somit beschlussfähig sei. Einwände gegen die Tagesordnung und Anträge zur Hauptversammlung und zur Satzungsänderung waren keine eingegangen.
Er dankte der Schützengemeinschaft Kirberg für die freundliche Bereitstellung der Räumlichkeiten und die gute Bewirtung.
TOP 2
Totenehrung
Die Anwesenden erhoben sich zum Gedenken der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Es erklangen die Hörner mit den Signalen „Jagd vorbei“ und „Halali“.
Verstorben waren:
Walter Dillmann, geb. 3.8.1924, Mitglied seit 1960,
Dr. Hans Ferdinand Göbel, geb. 7.4.1922, Mitglied seit 1967,
Dr. Walter Wirth, geb. 10.8.1936, Mitglied seit 1963,
Ewald Weil, geb. 30.5.1930, Mitglied seit 1960
Hubert Müller, geb. 2.7.1941, Mitglied seit 1976,
Helmut Rieger, geb. 19.1.1932, Mitglied seit 1984,
Kurt Ruppert, geb. 10.6.1927, Mitglied seit 1962,
Heinz Albus, geb. 21.4.1932, Mitglied seit 1986,
Wolfgang Lewalter, geb. 19.9.1936, Mitglied seit 1985,
Heinz Grund, geb. 26.5.1930, Mitglied seit 1985.
Ein besonderes Gedenken galt unserem 83jährigen Ehrenvorsitzenden Kurt Ruppert.
Bald nach Beginn seiner aktiven Tätigkeit als Jäger im Jahre 1958 trat er 1962 in den JGV-„Nassau“ e.V. ein, dem er fast ein halbes Jahrhundert die Treue hielt.
Kurt Ruppert gehörte zu denen, die es sich durch persönlichen Einsatz zur Aufgabe machten, das Erreichte zu erhalten und sich für unsere vierläufigen treuen Jagdgefährten und damit für eine waidgerechte Jagdausübung engagierten. Er bildete selbst zwei DK-Hunde bis einschließlich der VGP aus und führte sie viele Jahre im Jagdrevier Kirberg.
Nach seiner Ausbildung zum Verbandsrichter stellte er sich bereits 1970 für das Amt des 1. Vorsitzenden unseres Vereins zur Verfügung, welches er 28 Jahre (!) inne hatte. Mit viel Idealismus und Zeitaufwand führte er den Verein, was allein schon durch seine 27malige Tätigkeit als Prüfungsleiter der VGP dokumentiert wird.
Vorsitzender Martin Löber bat noch einmal jedes Vereinsmitglied, den Vorstand vom Ableben eines Mitgliedes zu informieren. Der Vorstand wird nicht immer informiert, wenn eines seiner Mitglieder verstarb.
TOP 3
Bericht des 1. Vorsitzenden
Martin Löber dankte allen Mitglieder sowie den Vorstandskollegen für die Unterstützung im ersten Jahr seiner Tätigkeit als Vorsitzender, allen voran Frank Zannier besonders während seines krankheitsbedingten Ausfalles und der Erarbeitung des Ho`Rüd`ho.
Weiterhin dankte er Günther Knabe für die professionelle und vor allem sehr zeitnahe Betreuung unseres Internetauftrittes (www.jgv-nassau.de). Er bat die Mitglieder von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Hier findet man zeitnah alle wichtigen Informationen, Termine und Berichte über die Aktivitäten unseres Vereines.
Ganz besonders dankte er allen Beständern, die uns alljährlich uneigennützig Ihre Reviere mit ortskundiger fachlicher Führung für unsere 6 Prüfungen und Übungstage zur Verfügung stellen. Ohne diese freundschaftliche und wohlwollende Unterstützung könnten wir unseren Aufgaben nicht gerecht werden.
Weiterhin dankte er Rainer Brod für eine Geldspende.
Martin Löber gab einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr:
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3 Vorstandssitzungen wurden abgehalten sowie eine Sitzung des erweiterten Vorstandes.
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An der Verbandstagung des JGHV, mit den Schwerpunktthemen Neuwahl des Sprechers der Jagdgebrauchshundvereine, der Wahl des Präsidiums des JGHV sowie an dem Beschluss der neuen Verbandsrichterordnung wurde teilgenommen.
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6 Prüfungen wurden durchgeführt: BTR, 2 Langschleppen, VJP, HZP sowie eine VGP unter Federführung des Vereins PP-Hessen.
Alle Prüfungen außer der BTR mit sehr hoher Teilnehmerzahl.
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Nicht zuletzt den beiden fest im Programm aufgenommenen Vorbereitungskursen für die VJP bzw. die VGP ist es zu verdanken, dass beide Prüfungen eine überaus erfreuliche Teilnehmerzahl zu verzeichnen hatten.
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Das Vorbereitungsseminar zur VJP fand wieder wie gewohnt im Revier Idstein-Dasbach unter Leitung von Christa und Günther Knabe statt und dient den Anwärtern für die VJP zur Orientierung für die Einarbeitung ihrer Hunde für die Prüfung. Unser Dank gilt neben den Eheleuten Knabe ebenfalls den Revierpächtern für die Zurverfügungstellung des Revieres und der Jagdhütte der Jägergemeinschaft Nickel. Wieder voll ausgebucht war auch der VGP-Vorbereitungslehrgang, den Bernd Hoffmann trotz schwerer gesundheitlicher Probleme wieder in gewohnt professioneller Weise leitete und hierbei von Frank Zannier, Otmar Klamp und mir unterstützt wurde.
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Auf Grund des Erfolges des VJP Vorbereitungsseminars sowie des mehrtätigen Vorbereitungskurses auf die VGP/VPS werden wir diese auch 2011 wieder anbieten.
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Die langjährige Suchengemeinschaft mit dem Verein Pudelpointer (Lgr. Hessen) hat sich auch in 2010 wieder bewährt und wird ebenfalls in alter Freundschaft weiter fortgesetzt. Zunächst wird jedoch nur die VGP/VPS in Suchengemeinschaft durchgeführt, da sich durch die Edgar-Heine-Zuchtprüfung aus den Reihen von PP keine Hunde mehr für die HZP finden.
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Weiter berichtete er über die beiden von ihm geleiteten Prüfungen und verwies dabei auf die Veröffentlichungen im Ho’Rüd’ho.
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Besonderer Höhepunkt im vergangenen Jahr war wieder unser traditioneller Familientag, der mit ca. 80 Teilnehmern hervorragend besucht war. Dies hatten wir nicht zuletzt dem von Ulrich Umbach geleiteten Anschusseminar zu verdanken. Er vermittelte den Teilnehmern die Wirkung des Schusses auf ein Stück Wild und an verschiedenen - am toten Stück hergestellten - natürlichen Anschüssen, das Erkennen der entstehenden Pirschzeichen und welche Folgerungen für das weitere Handeln und eine eventuelle Nachsuche zu ziehen sind. Näheres kann dem Bericht im Ho`Rüd´ho entnommen werden.
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Die Richterfortbildung fand im vergangenen Jahr an unserem Vereinsgewässer in der Bärbach mit dem Thema Wasserarbeit bei der VGP/VPS statt. Unter der Leitung von Uwe Tabel konnten nicht nur die anwesenden Verbandsrichter unseres Vereines, sondern auch die Gäste diverser Nachbarvereine ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen. Ziel der sehr gut besuchten Veranstaltung war vor allem - unter Anwendung der PO - im Rahmen der Beurteilung der praktischen Arbeiten der vorgestellten Hunde, die einen unterschiedlichen Ausbildungsstand aufwiesen, ein einheitliches Richten zu fördern. Uwe Tabel verstand es in gewohnt routinierter Weise bei der Besprechung der gezeigten Arbeiten nicht nur den Richtern, sondern auch den Hundeführern, die dankenswerter Weise ihre Hunde zur Beurteilung der Arbeiten zur Verfügung stellten, den ein oder anderen lehrreichen Hinweis zu geben. Mittlerweile haben sich die Schulungen während der praktischen Hundearbeit im Revier mehr als bewährt und wir werden auch in Zukunft daran festhalten. In diesem Jahr stehen allerdings einige Änderungen der VZPO sowie VGPO an, sodass wir uns bei der Fortbildungsveranstaltung in 2011 hierauf konzentrieren werden.
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Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr:
14 Neuaufnahmen, 10 Todesfälle, 10 Austritte. Vorsitzender Martin Löber begrüßte die neu aufgenommenen Mitglieder, ohne zu versäumen diese auf die Möglichkeit der Ausbildung zum Verbandsrichter hinzuweisen.
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Bärbach Weiher:
Nach wie vor bereitet uns der geringe Wasserstand unseres Übungsgewässers im Sommer erhebliche Sorgen, der es insbesondere im vergangenen August fast nicht mehr möglich gemacht hat dort zu üben. Nach Klärung aller örtlichen Gegebenheiten findet sich aber leider keine Möglichkeit auf den geringen Frischwasserzufluss und die starke Verdunstung, die durch den gewachsenen Schilfgürtel noch verstärkt wird, Einfluss zu nehmen. Nach Gesprächen mit dem FA Nastätten konnte ich aber erreichen, dass uns in Zukunft bei ähnlich geringen Wasserständen im Sommer, vor den Prüfungen auch unter der Woche weitere Termine zur Verfügung gestellt werden, falls sich bis dahin der Wasserstand wieder verbessert hat. Die Übungstermine sind im Ho´Rüd´Ho zu finden.
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Die neue Vereinssatzung haben wir in der Jahreshauptversammlung 2010 auf den Weg gebracht. Sie wurde im April in das Vereinsregister eingetragen und jedem Mitglied mit dem Mitgliederbrief im Juli zugesandt.
TOP 4
Bericht der Prüfungsleiter über die durchgeführten Prüfungen im Jahre 2010
Frank Zannier, Otmar Klamp und Joachim Jantos berichteten ausführlich von den im Jahre 2010 durchgeführten Prüfungen. Sie verwiesen auf die entsprechenden Veröffentlichungen im Ho´Rüd´ho 2011.
TOP 5
Genehmigung der Niederschrift (Protokoll) der Jahreshauptversammlung 2010
Der Vorsitzende Martin Löber verwies auf die Veröffentlichung der Niederschrift im „Ho´Rüd´ho´2011“.
Die Niederschrift der Jahreshauptversammlung 2010 wurde ohne Einwände einstimmig angenommen.
TOP 6
Bericht des Kassierers
Ruth Gilberg war wegen Krankheit nicht anwesend. In ihrem Namen wurde vom Vorsitzenden Martin Löber berichtet, dass sich das Vereinsvermögen im vergangenen Jahr geringfügig vermehrt hat. Der von der Kassiererin verfasste Kassenbericht ist Bestandteil der Niederschrift.
Sie bat nochmals dringend, Änderungen der Bankverbindung rechtzeitig und vor allem unaufgefordert mitzuteilen, um zeit- und kostenaufwendige Fehlabbuchungen zu vermeiden.
Der Vorsitzende dankte ihr in Abwesenheit für die geleistete Arbeit.
Vom Vorsitzenden wurde eine eventuelle Beitragsanpassung zur Abstimmung gestellt. Wegen des fast unveränderten Kassenbestandes schlug er vor, die Höhe des Beitrages nicht zu ändern.
Die Mitgliederversammlung war einstimmig der Meinung, die Beiträge nicht zu verändern.
TOP 7
Bericht der Kassenprüfer
TOP 8
Antrag der Kassenprüfer auf Entlastung des Vorstandes
Die Kassenprüfer Daniel Mörsdorf und Markus Schmidt haben die Kasse geprüft. Die Prüfung ergab keinerlei Beanstandung.
Dem von ihnen gestellten Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig bei Enthaltungen des Vorstandes stattgegeben.
TOP 9
Ergänzungswahl eines Kassenprüfers
Bei den Kassenprüfern scheidet Daniel Mörsdorf nach zweijähriger Tätigkeit routinemäßig aus. Für ihn wurde Frau Iris Lemp, Heidenrod einstimmig gewählt. Markus Schmidt bleibt ein weiteres Jahr im Amt.
Die Tagesordnungspunkte 12 und 13 wurden vorgezogen.
TOP 12
Arbeitsplan 2010
Der Vorsitzende informierte über die geplanten und festgelegten Terminen 2011. Hierbei verwies er auf die Veröffentlichung im „Ho´Rüd´ho“.
Er ermunterte alle Mitglieder, Berichte und Beiträge für unsere Vereinszeitung zu verfassen. Zum Beispiel könnten Berichte über Prüfungen aus Sicht eines Prüflings oder Erlebnisse und Begebenheiten mit dem eigenen Hund durchaus im Ho´Rüd´ho veröffentlicht werden.
TOP 13
Ehrungen von Mitgliedern
Folgende Mitglieder wurden auf der Jahreshauptversammlung für langjährige Mitgliedschaft geehrt:
50 Jahre Mitglied Edgar Beltz, Wiesbaden-Naurod,
Theo Juli, Wiesbaden-Rambach,
Dr. Werner Kämpfer, Hahnstätten.
40 Jahre Mitglied (goldene Ehrennadel)
Jürgen Bücher, Hünstetten-Görsroth,
Willibald Kämpf, Rennerod,
Friedel Seeber, Friedrichsdorf.
25 Jahre Mitglied (silberne Ehrennadel)
Adalbert Kaiser, Selters-Eisenbach,
Klaus Medenbach, Weilmünster-Möttau.
Den Anwesenden wurden vom Vorsitzenden mit den besten Wünschen die Urkunden und Ehrengaben übergeben.
TOP 10
Ersatzwahl des Vorsitzenden gem. § 10, Abs. 8
Der wegen Krankheit ausscheidende Vorsitzende Martin Löber erklärte der Versammlung weshalb er das Amt des 1. Vorsitzenden nicht mehr ausüben kann. Da der Vorstand trotz intensiver Bemühungen keinen Nachfolger vorschlagen konnte, bat er die Versammlung um entsprechende Vorschläge.
Es wurden keine Vorschläge eingebracht.
Aus der Versammlung wurde nachgefragt, weshalb der stellvertretende Vorsitzende das Amt nicht übernehmen könne. Der stellvertretende Vorsitzende Otmar Klamp erläuterte der Versammlung, dass er wegen der vielen anderen Verpflichtungen nicht seine Aufgabe als stellvertretender Vorsitzender übernehmen könne. Aus diesem Grund will er auch zur Versammlung 2012 sein Amt niederlegen.
Beigeordneter Frank Zannier bat die Versammlung um intensive Hilfe, das Jahr 2011 nicht ohne Vorsitzenden bestreiten zu müssen.
Vorsitzender Martin Löber legte eine 15minütige Pause ein und räumte damit den Mitgliedern Zeit für entsprechende Überlegungen ein.
Nachdem nach der Pause wiederum keine Vorschläge aus der Versammlung gemacht wurden, schlug Martin Löber vor, Frank Zannier für das Jahr 2011 bis zur Versammlung in 2012 als Vorsitzenden zu wählen. Weitere Vorschläge wurden nicht gemacht.
Aus der Versammlung wurde der Wunsch zur offenen Wahl durch Handzeichen gemacht, daher war ein Wahlleiter nicht zu bestimmen.
Die Versammlung wählte Frank Zannier einstimmig bei Enthaltung des Gewählten als 1. Vorsitzenden für die Zeit bis zur Versammlung 2012.
Frank Zannier bedankte sich für die Wahl und erklärte, dass er nach diesem Zeitpunkt unter keinen Umständen mehr als Vorsitzender zur Verfügung steht.
Dem scheidenden Vorsitzenden dankte er für die geleistete Arbeit und wünschte ihm für die Zukunft vor allem gesundheitlich alles Gute.
Frank Zannier leitete sodann die Sitzung weiter.
TOP 11
Ergänzungswahl des Vorstandes gem. § 10, Abs. 5
Der Vorsitzende Frank Zannier schlug als Beisitzer im Vorstand Martin Löber vor. Er erklärte, dass die Erfahrungen von Martin Löber für den Vorstand äußerst wichtig seien und man darauf nicht verzichten sollte.
Aus der Versammlung kamen keine weiteren Vorschläge.
Die Versammlung wählte Martin Löber einstimmig bei Enthaltung des Gewählten als Beisitzer.
Martin Löber bedankte sich und nahm die Wahl an.
TOP 14
Anträge zur Jahreshauptversammlung des Jagdgebrauchshundverbandes e.V.
Otmar Klamp berichtete über die zur Abstimmung anstehenden Anträge:
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In die Prüfungsordnung soll das Verbot zum Aussetzen von Wild mit entsprechenden Disziplinarmaßnahmen aufgenommen werden. Nach verschiedenen Wortbeiträgen, in denen ausgedrückt wurde, dass das Aussetzen von Wild sowieso in verschiedenen Gesetzen verboten ist, sah die Versammlung keine Notwendigkeit, dies auch noch in der Prüfungsordnung zu verbieten.
Die Versammlung beschloss einstimmig bei einer Enthaltung, dass keine eigenen weiteren Einschränkungen in die Prüfungsordnung aufgenommen werden sollen.
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Die VGPO soll erst 2012 geändert werden. Hierbei soll eine Übereinstimmung der VGPO, VPSO und der Stöberprüfung herbeigeführt werden. Diesem Antrag wurde von der Versammlung einstimmig zugestimmt.
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Die Übernachtfährte Schweiß soll bei der VGP auf 600 m verlängert werden, um eine Übereinstimmung mit der Brauchbarkeitsprüfung herzustellen. Die Versammlung sieht hier keinen Handlungsbedarf. Daher wurde der Antrag bei 2 Enthaltungen einstimmig abgelehnt.
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Der Prüfungsnachweis für die Zusatzleistung „Totverbeller und Totverweiser“ soll neben der VGP auch bei der Schweiß- und Stöberprüfung erbracht werden können. Hiermit war die Versammlung einstimmig einverstanden.
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Die Fächer Fuchs über Hindernis und Fuchsschleppe sollen als Wahlfach bei der VGP eingeführt werden. Die Versammlung vertrat die Meinung, dass als Alternative die VPS mit den entsprechenden Wahlfächern schon bestehe. Daher wurde der Antrag mit 25 zu 5 Stimmen abgelehnt.
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Ein Mindestalter von 18 Monate soll bei der VGP vorgeschrieben werden. Die Versammlung vertrat die Meinung, dass ein auf VJP und HZP geführter Hund durchaus jünger als 18 Monate bei der VGP sein kann. Daher wurde der Antrag mit 23 zu 6 Stimmen bei 1 Enthaltung abgelehnt.
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Der Antrag, die HZPO um die Prüfungsfächer „Leinenführigkeit“ und „Verhalten auf dem Stand“ zu erweitern, wurde einstimmig abgelehnt.
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In der VZPO soll das Fach „Stöbern mit Ente“ getrennt bewertet werden. Stöbern soll als Anlagefach und Bringen als Ausbildungsfach bewertet werden. Die Versammlung stimmte diesem Antrag nicht zu und hat ihn einstimmig abgelehnt.
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Der Antrag auf Verlängerung der VZPO bis 2016 zur besseren Gliederung und textlicher Abstimmung sowie eine Einführung einer anderer Punktebenennung (z.B. soll Ungenügend wegfallen) wurde diskutiert. Die Versammlung beschloss, der Verlängerung zuzustimmen (einstimmig) aber die Veränderung der Benotung abzulehnen (einstimmig).
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Zur einheitlichen Handhabung sollen die Empfehlungen zur Vergabe der 11 und 12 Punkte bei der Zuchtprüfung manifestiert werden. Hierdurch wäre eine einheitliche Vergabe gewährleistet. Dies wurde zustimmend zur Kenntnis genommen (einstimmig).
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Die geplante Änderung der 11 Punkte Vergabe beim Vorstehen wurde - wegen der Schwierigkeit der Bewertung bei nicht festliegendem Wild - diskutiert. Die geplante Änderung wurde einstimmig abgelehnt.
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Die Verlängerung der Notlösung „Ente“ um ein weiteres Jahr wurde einstimmig angenommen.
TOP 12
Verschiedenes
- Bernd Hofmann regte an, die Mitgliederversammlung wieder auf Ostersamstag zu verlegen. Der Vorsitzende erklärte ihm und der Versammlung, dass die neue Satzung dies nicht zulässt.
- Manfred Bördner erinnerte an seinen Prüfantrag an den Vorstand anl. der Mitgliederversammlung 2010 auf Erstattung der Kursgebühren bei bestandener Prüfung VJP und VGP. Der Vorsitzende erklärte, dass der Vorstand diesem Antrag nicht entsprechen wolle und lies über den Antrag abstimmen.
Keine Anrechnung = 28 Stimmen
Anrechnung = 2 Stimmen
Enthaltungen = 1 Stimme.
Der Vorsitzende dankte den anwesenden Mitgliedern für den harmonischen Verlauf und schloss die Versammlung.
Die Anwesenheitsliste und der Kassenabschluss 2010 (gefertigt von dem Kassierer und den Kassenprüfern Daniel Mörsdorf und Markus Schmidt) werden als Bestandteil zum Protokoll genommen.
Kirberg, den 05. März 2011
- Vorsitzender - - Schriftführer -
Jagdgebrauchshundverein
"Nassau" e.V.