Bericht über die HZP 2011
Wiederum fand die HZP des JGV Nassau im Revier Beselich-Obertiefenbach statt.
Zur HZP o.Sp. und o.l.E. waren 9 Hunde gemeldet worden. 3 DD, 2 W, 2 KLM, 1 DL und 1 DK. Erschienen sind 8 Hunde. Es mussten 3 Gruppen gebildet werden.
Die Einladung der Richter erfolgte teilweise recht kurzfristig, da einige die Zu- oder Absage recht spät tätigten.
Als Richter fungierten: Frank Zannier, Theo Juli, Iris Lemp, Martin Löber, Martin Kaiser, Rolf-Dieter Suhr, Ruth Gilberg, Horst-Peter Philipps und meine Wenigkeit.
Pünktlich um 8°°Uhr konnten die Führer und Richter, sowie die Schlachtenbummler auf dem Aldiparkplatz begrüßt werden.
Die offene Richterbesprechung erfolgte auch unter Beisein der Führer. Dies halte ich für persönlich sehr gut, da hier die Vorgehensweise der Prüfung, deren Ablauf und die einzelnen Fächer eingehend durch den Prüfungsleiter besprochen wurden und somit alle auf dem gleichen Level waren.
Nachdem die Gruppen mit den Richtern eingeteilt waren konnte es ins Revier gehen.
Jeder Gruppe wurde von Seitens der Revierinhaber ein Ortskundiger Führer beigestellt, die uns bestens in die Revierteile brachten, wo mit Wild zu rechnen war.
Bei ca. 13° und Nebel, mit späterem aufklaren und guter Bodenfeuchte, konnte die Prüfung beginnen. Bis zum Mittag stiegen die Temperaturen auf 20 Grad, so dass wir bei optimalen Wetterbedingungen und gutem Wildvorkommen einen schönen Prüfungstag erlebten. Leider konnten letztendlich von den 8 erschienen Hunden nur4 bestehen. Teilweise konnten die Führer ein Entenprüfzeugnis beilegen, so dass das Ergebnis mit leb. Ente zu Buche stand.
Suchensieger wurde der DD-Rüde Petja vom Kloster Beselich mit seinem Führer Rudi Kaiser mit einem hervorragenden Ergebnis von 182 Punkten.
Hier nun die weiteren Plätze:
Pacco vom Kloster Beselich DD, mit Ulrich Jeuck, 177 Pkt., Iris vom Winzerhaus DD, mit Klaus Nink-Petri, 175 Pkt. und Daiya von der Eisenburg KLM mit 124 Pkt.
Leider konnten 4 Hunde die HZP-Anforderung aus unterschiedlichen Gründen (Schleppe und Erstmaliges finden der Ente) noch nicht ganz erfüllen.
Hier sollte aus meiner Sicht bei der Einarbeitung der Hunde mehr auf Gehorsam Wert gelegt werden.
Der Prüfungstag klang beim gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Nassauer Hof in Beselich-Obertiefenbach aus, wo Prüfungsleiter Otmar Klamp den erfolgreichen Gespannen gratulierte und Urkunden überreichte. Er appellierte an die Führer, die es diesmal nicht geschafft haben, nicht aufzugeben und einen neuen Anlauf zu nehmen.
Den Revierinhabern, Revierführern und Richtern nochmals ganz herzlichen Dank für ihr Engagement.
Allen Führern weiterhin viel Suchenglück und Waidmannsheil!
Otmar Klamp
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Jagdgebrauchshundverein
"Nassau" e.V.